Fit in den Frühling

Escort an der Alster
An der Alster

Heute ist Sonntag und ich bin eben von meinem Sonntagsjoggen zurück. Frisch geduscht, eine gründliche Rasur diverser Körperzonen und eine Gesichtsmaske später sitze ich mit einem Becher grünen Tee am PC und schreibe meinen Blog.

Heute geht um Fitness und Essgewönheiten, denn beide gehen Hand in Hand, um einen gesunden und ansehnlichen Körper zu haben. Als Escort - Lady muss ich auf meinen Körper achten. Ich bin zwar kurvig, aber Joggen ca. 20km pro Woche in drei Laufeinheiten sind aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einerseits steht der Sommer vor der Tür und die Klamotten werden dann weniger und dünner. Andererseits findet am 28. April in zwei deutschen Großstädten Marathon statt: Hamburg und Düsseldorf. Bei einem der Läufe bin ich dabei, natürlich kein Marathon, sondern nur ein 1/4 der Strecke. Also, noch 2 Wochen regelmäßiges Training und dann geht's auf die Strecke. Und wie schon erwähnt, eine ausbalancierte und gesunde Ernährung hilf mir meinen Gewicht in einem vernünftigen Rahmen zu halten und das eine oder andere Pfund mal loszuwerden. Wie geht das? Ich halte mich an einigen einfachen, aber sehr effektiven Prinzipien:

  1. Telleraufteilung: bei Hauptmahlzeiten sollten 1/2 der Mahlzeit aus Gemüse bestehen, die restlichen 1/4 aus Eiweiß und guten Kohlenhydraten wie Vollkornnudeln, Buchweizen, Quinoa etc. Es macht satt und ist reicht an Nähr- und Balaststoffen.
  2. Kein Verzicht auf Kohlenhydrate: das Fett beim Sport verbrennt nur "im Feuer" der Kohlenhydrate, daher die täglich aufgenommene Hälfte des Energiewertes der Nahrung sollte über Kohlenhydrate erfolgen. Und das müssen wieder die "guten" sein :-)
  3. Reduktion der industriell verarbeiteten Produkte, d.h. alles, was mit hohen Temperaturen und mit Zusatz von Salz und Zucker hergestellt wurde. Hier gilt: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.
  4. Wenig rotes Fleisch. Dafür Fisch, Fisch, Fisch und Geflügel.
  5. Hauptgetränk des Tages: Wasser. Ich trinke es gerne still und in Zimmertemperatur. Löscht Durst und hat keine zusätzlichen Kalorien.
  6. Gesundes Essen muss nicht zeitintensiv in der Vorbereitung sein. Natürlich darf es zum Fest einen Braten geben und dann zähle ich keine Kalorien. Aber im Alltag Salat zu schnippeln geht schnell, Gemüse vorzubereiten z.B. mit dem Dampfgarer geht schnell und schonend.
  7. Essen nur dann, wenn man Hunger hat. Die uneingeschränke Verfügbarkeit des Essens verleitet häufig zum Essen, obwohl man keinen Hunger hat. Somit nimmt man Energie auf, die man nicht braucht und der Körper speichert es als Fett - für schlechte Zeiten. Zum Glück, kommen sie nicht, aber solche Fettdepots sind ganz schön lästig.
  8. Keine Süssspeißen oder Desserts zu Hause machen, denn das bedeutet Naschen beim Backen und Kochen, danach müssen die Kreationen auch gegessen werden, denn Nahrungsmittel wegschmeißen möchte man auch nicht. Ein Kreislauf des Fressens.
  9. Augen auf bei der Werbung. Das meiste, was beworben wird, enthält viel zu viel Zucker, Salz und Fett oder alles zusammen. Etikett lesen und auf den gesunden Verstand hören, dann geht's.
  10. Kleine Spaziergänge für zwischendurch. 1x pro Stunde vom Bürostuhl für einige Minuten aufstehen, in die Küche Wasser holen, zum Drucker gehen oder mal kurz einer Kollegin "Hallo" sagen. Statt Auto, mal das Fahrrad nehmen oder zu Fuß laufen.
  11. Essen ist kein Hobby (Kochen schon). Also, nicht jede freie Minute mit dem Kauen anfangen.